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„Jay!“



„Alles okay?!“



„Jadyn!“

Hinter ihrer Stirn pochte es und sie kniff ihre geschlossenen Augen noch enger zusammen. Ein leises Stöhnen schlich sich über ihre Lippen, als sie versuchte, ihren Kopf aus der Schusslinie der schrillen Stimme zu ziehen, die jetzt noch immer in ihren Ohren klingelte. Mit jeder Bewegung zog sich ein stechender Schmerz durch ihre linke Gesichtshälfte und sie entschied sich dazu, einfach still zu verharren.

„Gott, Jay! Sprich mit mir!“, schrie ihr jemand ins Ohr und sie zuckte unwillkürlich zusammen. Weitere Schmerzen. Eine Schauer der Übelkeit überkam sie und vorsichtig sog sie die kalte Luft in ihre Lungen, um sich zu beruhigen.
Diese Taktik wiederholte sie ein paar Mal, bis sich das unangenehme Gefühl soweit verflüchtigt hatte, dass sie eine Antwort in Betracht ziehen konnte.
Noch einmal holte sie tief Luft und öffnete ihre Augen, nur um sie kurz darauf wieder zu schließen, als ihre Sinne langsam nach und nach wieder zu ihr zurückkehrten.
Da war der Schmerz, der sich mittlerweile zu ihrer Schulter vorgearbeitet hatte.

Aushaltbar …

Vermutlich kam es von der unbequemen Position, in der sie sich befand. Sie war nach vorn über das Lenkrad gebeugt und vermutlich mit dem Kopf gegen das harte Leder geschlagen als sie …

Der Unfall!

„Belinya?“, nuschelte sie leise, unsicher darüber, ob ihre Begleitung die Worte überhaupt vernehmen konnte.
Erneut öffnete sie die Augen, blinzelte kurz und beobachtete, wie die Gestalt, die sich in ihre Richtung gebeugte hatte, langsam verdeutlichte und nicht mehr nur so schleierhaft zu erkennen war.

„Wie fühlst du dich, alles in Ordnung?“, ertönte wieder diese helle, leicht panische Stimme und sie wusste sofort, dass es ihrer Freundin gut ging.
Eine Hand legte sich sanft auf ihre Schulter und erneut zuckte sie zusammen. Dieses Mal aber mehr aus Überraschung als aus Schmerz.

„Ja ...“, murmelte sie und lehnte sich nun in Zeitlupe, mehr traute sie sich nicht, zurück in den Sitz.

Kein Schwindel … Gott sei Dank.

Sie wartete einen Moment, bevor sie den Blick vollständig zu ihrer Freundin drehte und ihr jegliche Aufmerksamkeit, die sie aufbringen konnte, zuwandte.

„Wie geht es dir?“, fragte sie und erntete nur ein seichtes Lächeln, gefolgt von einem Kopfschütteln.

„Mir geht es auch gut. Weißt du, was für einen Schiss ich hatte, als du mir nicht mehr geantwortet hast?“
Sie konnte es sich gut vorstellen, obwohl es wahrscheinlich nur ein paar Minuten gewesen sein musste, in denen sie das Bewusstsein verloren hatte, denn es war noch immer dunkel und nebelig da draußen.

„Gegenfrage: Wo sind wir eigentlich?“

Belinya's Blick wurde nachdenklich und traurig. Sie schüttelte mit dem Kopf und wandte ihn anschließend zur Frontscheibe hinaus.

„Keine Ahnung. Es ging alles so schnell.“, antwortete sie. „Aber schau mal, dort drüben. Da steht ein Zaun und wir sind ohne Zweifel von genau da gekommen.“

Sie deutete auf das große Loch, welches im Schein des Scheinwerferlichts deutlich zu erkennen war. Groß genug, um daraus zu schließen, dass sie mit dem Wagen dort durchgebrochen waren.

„Was denkst du, ein Privatgrundstück?“, fragte Jadyn gedankenverloren und griff nach ihrem Anschnallgurt um ihn zu lösen. Ihr Körper hatte sich beruhigt, die Schmerzen waren erträglich und vorsichtig hievte sie sich aus ihrem Sitz, musste sich keine Gedanken mehr um die Wagentür machen, denn da gab es keine mehr.

„Warte!“, rief Belinya und auch sie befreite sich aus ihrem Sitz, war plötzlich froh darüber, dass sie einen der größeren Wagen genommen hatte. Die Knautschzone war definitiv ein Lebensretter gewesen.

„Oh verdammt!“, kam es von Jadyn und Belinya konnte sich bildlich vorstellen, wie ihre Freundin sich gerade an den Haaren zog vor Verzweiflung. „Der Wagen ist Schrott. Totalschaden! Wie sollen wir das bezahlen?“

„Besser der als wir.“, antwortete Belinya geistesabwesend. Ihre Aufmerksamkeit war auf etwas komplett anderes gerichtet.

„Wir hatten scheiß viel Glück, weißt du das?!“ Jadyn war immer noch damit beschäftigt, den Wagen zu umrunden und sich den kompletten Schaden anzusehen, wobei sie noch immer unverständliche Flüche ausstieß.

„Jay … da kommt jemand!“

Sofort war das Auto vergessen und Jadyn starrte auf das kleine, aber starke Licht, dass sich in ihre Richtung bewegte.
Dann folgte Stimmengewirr und ehe sie sich versahen, standen mehrere, dunkle Gestalten vor ihnen.

„Wer sind die denn?“

„Was machen die hier?“

„Was war das für ein Krach?“

kam es aus der Menge und diese Leute schienen genauso verwirrt zu sein wie sie selbst.

Ein junger Mann mit blonden Locken, jedenfalls schätzte Jadyn, dass sie blond waren, trat auf die beiden Mädchen zu und richtete das Licht der Taschenlampe, die er bei sich trug, direkt auf ihre Gesichter.

„Hey! Pass doch auf!“, zischte Belinya und drehte sich von der blendenden Quelle weg.

„Alles in Ordnung?“, fragte der Mann und senkte Den Lichtkegel ein wenig, sodass er sie nicht mehr blenden konnte. „Wir haben diesen Knall gehört.“
Sein Blick fiel auf den Wagen, welcher zerbeult im Hintergrund stand und es war nicht schwer eins und eins zusammen zu zählen.

„Habt ihr euch verletzt?“

„Jadyn ist … -“, fing Belinya an doch ihre Freundin unterbrach sie mit einer einzigen Handbewegung.

„Nein. Es ist halb so schlimm. Wo sind wir hier?“

„Was ist denn hier los?!“
Gerade wollte der junge Mann zu einer Antwort ausholen, als diese grässliche, laute Stimme von ganz hinten ertönte. Kurz darauf bahnte sich ein älterer Mann. Mit seiner stämmigen Statur war es ein Wunder, dass er sich auf seinen kurzen Beinen so schnell fortbewegen konnte.
Er hatte eine Glatze und schien von seiner Ausstrahlung allein her kein netter Zeitgenosse zu sein.

Er humpelte schnurstracks auf die beiden Mädchen zu und blieb wenige Meter vor ihnen stehen, drang dabei sichtlich in die private Wohlfühlzone ein, was ihn aber scheinbar gar nicht zu interessieren schien.

„Das hier ist Privatgelände und Außenstehende haben hier nichts verloren!“, knurrte er, ja brüllte fast schon und wedelte mit einem Finger vor Jadyn's Nase herum.
Er war wütend, soviel war klar, aber es war unbrechtigt.
„Das wird eine Anzeige nach sich ziehen!“

Was hat der denn für Probleme? Ist ja nicht so, als wären wir freiwillig durch den Zaun gebrettert.  

„Moment mal. Jetzt übertreiben sie nicht gleich. Das war ein Unfall.“, stammelte Belinya und hob beschwichtigend ihre Hände. „Das war hundertprozentig keine Absicht, wirklich. Wir haben die Kontrolle über den Wagen verloren und -“ Sie deutete auf das Auto im Hintergrund, doch der Mann unterbrach sie harsch.

„Das ist Beschädigung von privatem Eigentum.“

Wow, der hat echt nicht alle Tassen im Schrank …

Der füllige, alte Mann ging mit drohender Stellung auf Belinya zu und blitzschnell schob sich Jadyn in den Weg und lächelte ihn entschuldigend an.

„Hören Sie. Es tut uns wirklich leid und ich bin mir sicher, dass wir morgen früh, wenn sich alle etwas beruhigt haben, eine passende Lösung finden können.“, beschwichtige sie ihn und setzte das freundlichste Gesicht auf, dass sie in dieser Situation aufbringen konnte.
Dieser freche Mann benahm sich wirklich unerhört und es interessierte ihn scheinbar gar nicht, dass sie hätten sterben können.
Privateigentum oder nicht, es war ein Unfall gewesen.

Einen Moment lang hatte es den Anschein, als wolle der Mann Jadyn direkt an die Kehle springen, als er ihr einen giftigen Blick zuwarf, doch ihre Worte schienen Wirkung zu zeigen, denn seine Schultern entspannten sich sichtlich und er trat einige Schritte zurück.

„In Ordnung. Sie können die restliche Nacht hier verbringen. Aber das wird ein Nachspiel haben, davon können sie ausgehen!“
Mit diesen Worten drehte er sich auf seinen Absätzen um und marschierte genauso schnell wie er gekommen war wieder zurück in die Dunkelheit.

„Man, war der unheimlich.“, schauderte Belinya und holte wieder zu Jadyn auf, die sich die Gruppe, die noch immer wie angewurzelt an derselben Stelle stand, genauer ansah.

„Das ist hier normal.“, erwiderte der junge Mann, der sie zu Beginn angesprochen hatte.

„Ja, aber wo ist 'hier'?“

„Willkommen auf dem Gelände des Greywood Internats, wo die Schreie des Teufels jeden Tag in den Gängen widerhallt.“
Und dann kommt Dunkelheit - Kapitel 1
So hatten sich Jadyn und Belinya ihren Urlaub nicht vorgestellt. Der Wagen ist schrott, sie sitzen mitten im Nirgendwo fest und einen Kontakt zur Außenwelt, ja so konnte man es nennen, gab es nicht. Kein Handynetz, kein Telefon. Per Zufall landen sie auf dem Hof eines Internats. Es kommt noch seltsamer. Irgendetwas scheint mit den Schülern nicht zu stimmen und das ist erst der Anfang einer Liste mit Geheimnissen. Schnell wird aus einem spaßigen Abenteuer der Kampf ums Überleben.
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Mehrfach hatte sie bereits mit dem Gedanken gespielt anzuhalten und eine Pause einzulegen. Ein dumpfer Schmerz breitete sich hinter ihrer Stirn aus und sie vermutete, dass es von der Anspannung kam. Leise seufzend strich sie sich mit einer Hand, welche sie zuvor vom Lenkrad genommen hatte, durchs Haar und massierte ihren Nacken, in einem kläglichen Versuch, die sich anbahnenden Kopfschmerzen zu lindern.

Ohne jeglichen Erfolg.

Kurz reckte sie ihren Kopf und versuchte sich in eine bequemere Position zu schieben, sodass sie sich wieder auf die Straße konzentrieren konnte.
Seit Stunden hatte sie nichts anderes als Wald gesehen und die Straße führte nur geradeaus. Auch der asphaltierte Weg war bereits vor mehreren Kilometern zu einer einzigen Matsche geworden und selbst ein Blinder wäre schon zu dem Schluss gekommen, dass sie sich verfahren hatten.
Ein dichter Nebel erschwerte ihre Situation und die Luft im Auto war mehr als nur stickig.

Die herrschende Stille war fast unerträglich und für einen Moment spielte sie mit dem Gedanken, das Radio einzuschalten, entschied sich aber nach einem kurzen Seitenblick dagegen.
Ihre Beifahrerin kauerte zusammengesunken in ihrem Sitz, den Kopf an die kühle Fensterscheibe gelehnt, und schlief tief und fest.

So sorglos …, dachte sie und hielt kurzerhand am Rande des Waldweges an.
Es war Belinya's Idee gewesen, diesen ungeplanten Trip zu machen. Genau genommen, hatte ihre Freundin sie vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie hatte den Leihwagen schon gebucht und mehrere Taschen mit der Campingausrüstung in den Kofferraum gepackt.

„Alles geklärt.“, hatte sie gesagt. „Wir müssen nur noch in den Wagen steigen, dem Weg auf der Karte folgen und schwuppdiwupp: Wir sind da!“

So leise wie möglich öffnete sie die Fahrertür und stieg aus dem Wagen aus. Ihre Beine kribbelten und fast wäre sie zur Seite weg geknickt.

Diese Pause war dringend nötig …

Sie wartete einige Minuten, bis sie ihre Beine wieder spüren konnte, ehe sie einige Male hin und her lief, um die Blutzirkulation wieder in Gang zu setzen.
Es war dumm von ihr gewesen in den ausgetüftelten Plan ihrer Freundin, der einzig und allein daraus bestand einen Campingplatz zu finden von dem sie nicht einmal wusste ob er überhaupt noch existierte, einzusteigen.
Zweifel hatten schon wenige Minuten nach Antritt der Reise ihren Kopf zerfressen und wenn sie sich die jetzige Situation genau vor Augen führte, waren sie auch durchaus berechtigt gewesen.

Mitten im Nirgendwo …

Die Karte, die Belinya auf ihrem Schoß ausgebreitet hatte, war keine große Hilfe gewesen. Die meisten Straßen, die auf der Karte deutlich abgebildet waren, existierten gar nicht.
Waren sie von Anfang an komplett falsch gefahren?

Ein gutes Buch, eine Tasse Tee und ein Kamin wären völlig ausreichend gewesen.

Zuhause war es noch immer am schönsten und sie bereute es dermaßen, nicht genau dort geblieben zu sein.
Dennoch war die Situation nicht zu ändern.

„Sind wir schon da?“, kam es verschlafen aus dem Inneren des Autos und kurz darauf war eine weitere Tür zu hören.

„Nein. Wir haben uns verfahren.“ Es nützte nichts, um den heißen Brei herumzureden. Belinya musste die Fakten kennen, damit sie sich gemeinsam etwas überlegen konnten.
Der Blick ihrer Freundin wurde groß und jegliche Farbe wich ihr aus dem Gesicht, als sie ungläubig blinzelte.

„Was?!“, schrie sie fast schon hysterisch und war innerhalb von wenigen Sekunden hellwach. „Aber das kann doch gar nicht sein. Als ich das letzte Mal auf die Karte gesehen habe, sind wir knapp an Silverton vorbeigefahren!“

Sie waren von Denver aus in die Richtung von Silverton gefahren, genau so wie es die Karte gezeigt hatte, doch ab diesem Zeitpunkt änderte sich die Übereinstimmung der Wege.

„Das war vor Stunden. Du hast doch die ganze Zeit geschlafen.“, erwiderte sie und schüttelte mit dem Kopf. „Es bringt jetzt nichts. Wir haben uns verfahren, das ist die Tatsache.“

„Jay. Bist du denn auch wirklich der Karte gefolgt oder einfach drauflos gefahren?“, fragte sie mit vorwurfsvoller Stimme und ihre Körperhaltung war angespannt. „Ich habe keine Lust, hier, mitten im Nirgendwo, alleine im Wald zu sterben.“

Jetzt übertreibt sie wieder …

„Bel, niemand wird hier sterben. Und natürlich bin ich dem Weg auf der Karte gefolgt. Jedenfalls so gut es ging.“, antwortete Jadyn und schlich Richtung Kofferraum, wo sie sich eine Flasche Wasser aus einem der Rucksäcke zog um einen Schluck zu trinken.

Sie musste zugeben, dass die Situation schlecht aussah, aber es war kein Weltuntergang. Sie würden langsam weiterfahren, trotz des Nebels, und versuchen das nächstgelegene Dorf zu erreichen.
Himmel, sogar eine Hütte mitten im Wald wäre schon hilfreich.
Irgendwann musste man auf diesem Weg doch irgendwo ankommen.

„Wir fahren weiter.“, sagte Jadyn und verstaute die Plastikflasche wieder in der Tasche. „Es bringt nichts hier draußen verzweifelt im Kreis zu laufen.“
Genau damit hatte Belinya angefangen. Sie lief im Kreis und murmelte leise vor sich hin. Es war schon fast beängstigend.

„Meinst du das ist eine gute Idee?“, kam es nach einer Weile von ihr und sie blieb endlich stehen, blickte Jadyn an und erwartete eine ehrliche Meinung. „Ich meine, das Wetter wird immer schlechter und ich bin mir sicher, dass sie Sonne auch schon untergeht. Vielleicht sollten wir lieber zurückfahren?“, fuhr sie fort, als ihre Freundin sich nicht einmal die Mühe machte, eine passende Antwort zu formulieren.

„Nein. Der Weg ist viel zu lang. Das wären Stunden, ehe wir die nächste Stadt erreichen und der Tank ist fast leer.“, sie wusste natürlich, dass der Weg in die andere Richtung genauso lang sein konnte, wie der, den sie gerade zurückgelegt hatten. Aber den würden sie auf keinen Fall schaffen, da war sie sich sicher.
„Wir haben nur die Chance, weiterzufahren und zu hoffen. Ich habe in diesem Wald auch kein Handyempfang.“
Sie bereute diese Worte sofort, als Belinya ihr wieder einen panischen Blick zuwarf. Sie waren auf sich allein gestellt und das gefiel ihr genauso wenig wie ihrer Freundin, aber es gab keine andere Möglichkeit.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen setzte sie sich wieder hinter das Lenkrad und wartete darauf, dass auch Belinya wieder zur Vernunft kam und ihren Platz einnehmen würde.
Sie hörte wie sie schlussendlich über den feuchten Waldboden zur Beifahrertür schlurfte und endlich Platz nahm.

„Okay. Du hast recht. Tut mir leid.“, nuschelte sie und nahm die Karte in die Hand.
Jadyn ließ den Motor an und kurz darauf waren sie wieder in Bewegung.
Das Radio lief, doch mehr als Statik brachte es nicht hervor. Das Rauschen war nicht gerade entspannend und leise bat sie Belinya, es auszuschalten.
Sie gehorchte und versank anschließend wieder in ihre Trance, versuchte vergeblich herauszufinden, wo sie sein könnten.

„Hast du keine Schilder oder Hinweise gesehen?“, fragte sie, ohne den Blick von der Karte zu wenden.

„Nein. Nichts. Das ist ja das komische an der Geschichte. All die Orte, die auf der Karte nach Silverton verzeichnet sind, kamen nicht. Ich bin weitergefahren, in der Hoffnung etwas zu finden, aber das war ja wohl Fehlanzeige.“

Vielleicht müssen wir die Nacht im Auto verbringen. Kein schöner Gedanke, aber immer noch besser, als die Zelte aufzubauen und in unbekanntem Gebiet zu kampieren.

Einige Zeit lang, saßen sie schweigend nebeneinander. Es mussten Stunden gewesen sein, denn die Sonne war schon lange verschwunden und Jadyn hatte Mühe die unbefestigte Straße überhaupt noch erkennen zu können.
Der Nebel war wie eine dicke, undurchdringliche, weiße Wand, durch die es kein Durchkommen gab.

„Wir sollten anhalten und morgen früh -“

„Jay! Stopp!“, schrie Belinya plötzlich und unterbrach damit ihre eigenen Worte. Sie deutete nach vorne, in den Nebel hinein, ehe sie sich an ihrem Sitz festkrallte.
Vor dem Wagen war eine Silhouette aufgetaucht und hatte sie nur knapp verfehlt.
Jadyn trat kräftig auf die Bremse, doch das Auto schlitterte unkontrolliert über den nassen Schlamm. Fest umklammerte sie das Lenkrad und nahm beide Füße von den Pedalen, in der Hoffnung das Schlimmste zu verhindern.
Sie rutschten durch zwei Bäume hindurch, als sie vom Weg abkamen und eine Böschung hinunterrasten.
Mit einem lauten Knall donnerten sie durch einen Maschendrahtzaun, der die meiste Wucht des Falls abfing und dann kam die Dunkelheit.
Und dann kommt Dunkelheit - Prolog
So hatten sich Jadyn und Belinya ihren Urlaub nicht vorgestellt. Der Wagen ist schrott, sie sitzen mitten im Nirgendwo fest und einen Kontakt zur Außenwelt, ja so konnte man es nennen, gab es nicht. Kein Handynetz, kein Telefon. Per Zufall landen sie auf dem Hof eines Internats. Es kommt noch seltsamer. Irgendetwas scheint mit den Schülern nicht zu stimmen und das ist erst der Anfang einer Liste mit Geheimnissen. Schnell wird aus einem spaßigen Abenteuer der Kampf ums Überleben.
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Nero and Mandana - Commission by Jhadin
Nero and Mandana - Commission
This is a commission that I requested.
Drawn by Silveray T. (tumblr)

Thanks again!
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Rinesha - Skizze - unfinished by Jhadin
Rinesha - Skizze - unfinished
Well, this is my first attempt to draw an OC and I am new at drawing as many of you can see.
Maybe someday my skills will become better.

Rinesha by me. Do not copy!
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He was sitting at his working table and was hovering over a stack of documents, which had to be signed by the time of tomorrow evening.
There was a penetrate, pulsing pain behind his forehead and he rubbed his nasal back with two fingers in a pitiful attempt to relieve his suffering.
Without any success.
His eyes were burning and it would be the best for him, if he would just shove the pile aside. However, he knew, he could not.

There was a knock on the door, as he took the pen again.
Who was this and why was this person disturbing him?
His words, that he did not want do be disturbed, were seemingly not working.
He sighed irritated and decided to simply ignore the person outside.
Hopefully that she would disappear again.

Seconds passed by and he could hear his own hear rate.
It was so damn quiet.
He did not dare to move.
Damn, he could not work concentrated this way.

The knocking came again. This time it was louder, more aggressiv.
Whoever stood out there … wanted a reaction, an answer.
His mind was racing and he played with the thought of just ignoring this person as long as he could. But what if it was an emergency?
He sighed again and laid the pencil down onto the documents. He leaned back in his chair and folded his hands on the desk.

“Come in.”

He stared at the door and waited for it to open up.
He had expected everyone.
Tabitha … Courtney …
Everyone … except her.

She looked different.
Her brown hair fell openly over her shoulders and her usual clothes had been exchanged for a summery dress.
She smiled.
No … she looked … happy.

“Hello Maxie.”

He blinked and was surprised to see her here.
Yes, indirectly he had invited her, as he had said, that she could always visit and was welcome here at any time.
But he had never calculated on the fact, that she would really accept this offer.

“Miss Maple.”, he answered and was rewarded with her eyes rolling up. She giggled afterwards.
She moved closer, up to his desk and was now facing him directly. She looked amused.

“May. Just May.” she admonished him and waved her forefinger in a threatening way.
Her look fell onto the stack of documents and she shook her head in disbelief. He was watching her and could not make out what she might be thinking.

“How can I help you?”, he quietly asked and he tried with effort not to appeal to her by her surname.
Now she scrutinised him again, whit this impertinently sweet smile of hers.
An eternity passed by and none of them had spoken a word.

“You always seem to be drowning in so much work. Do you even have some free time?”
May countered with her own question, simply ignoring his.
She was still observing him as she kneeled down and crossed her arms on the desk, while she supported her head on her hands.

“I am the leader of an organisation and this is connected with work.” His voice sounded amused. And then another big silence.
Still she had not answered his question and even if he was glad about her visit he was running out of precious time, which he did not really have.

“Well, I don't want anything special.”, she finally answered as he was about to speak up.
“I wanted to make sure, that you are okay.”

He blinked all again. These words, that had passed her lips, were also not expected by him.
I was not so long ago, they were confronted by each other in a fight for the upper hand.
He, who wanted to realise his plans and purposes.
She, his counterpart on a scale that had already been bent into her direction.

He did not really know what to say and so he stayed quiet. Desperately searching for the right words.
She seemed to have noted his dilemma. A small, but warm, hand was laid onto his own and thin fingers were gently stroking the upper side.

“Stop thinking about it. You don't have to answer.”, she whispered as fast as the touch came it was gone again.
She rose and was making her way to the small couch on the opposite side of the door.
With a vague noise she dropped herself on the seat and turned her head into his direction as she made herself at home.

“I'll wait until you are finished.”

“This might take some time.”, he murmured and reached for his pencil again. He wanted to offer her, that she might come back later but he knew that it was useless.
She had always been wilful and would do as it pleases her.

Listlessly he made himself work again and after a few minutes he had completely forgotten that she was there, lying on his couch.

When he looked up again, she found her small form rolled up on the side. Her breathing was slow and steady.
She had fallen asleep.
Right in front of her lay her Pokenav still switched on.

He shook his head and a small smile crept onto his lips when he quietly rose. He pushed the pile aside and searched the cupboard beside the couch for a blanket.
Carefully not to wake her up he wrapped it over her sleeping figure.

This girl was simply carefree. Sometimes he envied her for it.
Hey guys!

I am looking for someone who could draw me a pictrue, a commission.
Please tell me, if you know someone that has a commission slot available.

Thank you! 

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Jhadin
Jadyn Lhoell
Germany
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:iconxxcherokeerosexx:
XxCherokeeRosexX Featured By Owner Apr 29, 2015  Hobbyist General Artist
Thanks for the :+devwatch:! :D
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:iconshiruba-wakahisa:
Shiruba-Wakahisa Featured By Owner Jan 3, 2015  Hobbyist Digital Artist
Vielen Dank für den Favo! =D
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:iconjhadin:
Jhadin Featured By Owner Jan 4, 2015
Gern :) geniale Bilder hast du :D
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:iconnurboyxv:
NurBoyXV Featured By Owner Dec 28, 2014  Professional General Artist
Danke 4D Fav! :heart:
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:iconroronoaxphantom:
RoronoaxPhantom Featured By Owner Nov 4, 2014  Hobbyist General Artist
Thanks for the fav! >w<
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:iconkairi2805:
Kairi2805 Featured By Owner Edited Oct 29, 2014
Happy Birthday :tighthug:

:meow:
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:iconroronoaxphantom:
RoronoaxPhantom Featured By Owner Oct 18, 2014  Hobbyist General Artist
Thanks a lot for the favs and the watch! ^^
Reply
:iconroronoaxphantom:
RoronoaxPhantom Featured By Owner Sep 27, 2014  Hobbyist General Artist
Thanks a lot for the fav! >w<!!!
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:iconautumn123charlotte:
Autumn123Charlotte Featured By Owner Sep 15, 2014  Student Filmographer
thanks your watch~~
Reply
:iconxunyingkui:
xunyingkui Featured By Owner Aug 22, 2014
Thank you for the fav
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